Im Februar schrieb ich den Artikel "kein Applaus in der Kirche". Nun durfte ich erleben, dass es auch anders geht.

Bedingt durch die Einladung zu einer Konfirmation erlebte ich einen Gottesdienst, der gefühlt irgendwie anders war als jene Gottesdienste, die ich aus "meiner" Kirche kannte.

Es ging eigentlich schon damit los, dass die Kirche auf mich anders wirkte. Es war ein jüngerer Bau, vermutlich aus den 1970er Jahren. Alles wirkte offen, frei, hell und freundlich. In den alten Gemäuern der Kirche meines Ortes ist alles dunkel, historisch und irgendwie fast ein wenig unheimlich. Hier, in der jungen Kirche, war es fast ein wenig gemütlich und obwohl diese Kirche kleiner war als die alte Kirche, gab es hier gefühlt deutlich mehr Platz. Statt des großen mittelalterlichen Altars gab es hier einen schlichten tischähnlichen Altar, mit einer dicken Bibel und einem großen hübschen Blumengesteck geschmückt. Natürlich fehlten die großen Kerzen nicht.

Der Pastor verstand es, Jung und Alt gleichermaßen in den Gottesdienst mit einzubeziehen. Aus meiner Kirche kenne ich verschiedene Gesichter der Besucher. Den älteren ist der Gottesdienst oft zu modern und den jüngeren nicht modern genug, also zu konservativ. Hier in der jungen Kirche gab es solche Gesichter nicht. Alt und Jung waren ganz offensichtlich in den Gottesdienst eingebunden. Man hatte das Gefühl, allen ging es wie mir selbst. Sie fanden sich wieder in dem, was dort gesagt, gebetet und gesungen wurde.

In meiner Kirche habe ich das Gefühl, die Konfirmandinnin und Konfirmanden schließen erstmal temporär mit dem Thema Kirche ab sobald die Konfirmation beendet ist und sie nicht mehr zum Konfirmandenunterricht zu gehen brauchen. Hier in der jungen Kirche äüßerte sich ein Großteil dieser jungen Christen dahingehend, dass sie auch weiterhin sich regelmäßig aktiv für die Kirche engagieren möchten. Jeder Konfirmant hatte sein persönliches Glaubensbekenntnis zu Papier gebracht. Die Zitate, die der Pastor daraus vorlas, faszinierten die ganze Kirchengemeinde und zeigten deutlich, dass die Konfirmanden sich nicht nur aus Gründen der Pflicht mit dem Thema befasst hatten.

Der Pastor ging in seiner Predigt auf ganz aktuelle Probleme ein, wie Umweltverschmutzung durch Öl vor der Südküste der USA, Krieg in der Welt und gerade verstorbene Mitmenschen. Für jeden Anwesenden war irgendwie etwas dabei, was den Gottesdienst authentisch und nah machte.

Zum Schluss wurden spontan die Eltern der Konfirmanden nach vorn geholt. Sie sangen eine selbst komponierte Strophe des Liedes "Danke". Als sie fertig waren gab es ganz selbstverständlich einen lauten und herzlichen Applaus für diesen Vortrag.

In der Kirche darf also doch geklatscht werden!

Ich habe für mich mitgenommen, dass Kirche nicht gleich Kirche und Gottesdienst nicht gleich Gottesdienst ist. Auch nicht innerhalb der selben Religion.

Euer Sig Nalruf

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Fast jeder, der einmal um Geld Roulette spielt macht sich Gedanken, wie man ausrechnen oder vorhersagen kann, welche Zahl oder zumindest welche der setzbaren Roulette-Chancen als nächstes erscheinen wird.

Beim Roulette fällt ein Chancenpaar am meisten auf: Die Farben. Der Roulette-Tisch, auch Tableau genannt) aber auch die Anzeigetafel macht deutlich, dass man darauf setzen kann, ob die nächste fallende Kugel ein Zahl der Farbe rot oder schwarz anzeigen wird. Das Chancenpaar schwarz-rot nennt man auch einfache Chance. Zu den Einfachen Chancen beim Roulette gehören außerdem noch die Paare Pair-Impair (geradee-ungerade) und Manque-Passe (1bis18 – 19-36).

Die Einfachen Chancen beim Roulete heißen nicht etwa so, weil es dort so einfach ist zu gewinnen. Sie verdanken ihren Namen der Gewinnmöglichkeit, dem einfachen Gewinn. Das bedeutet, bei erscheinen der gesetzten Chance gewinnt der Spieler genau soviel wie er eingesetzt hatte. Setzt man also 10 Euro und gewinnt, bekommt man 20 Euro, bestehend aus dem Einsatz plus 10 Euro Gewinn, zurück.

Aus dieser leicht zu verstehenden Roulette-Chance lässt sich schnell und einfach ein Roulette System ableiten und als Roulette Strategie spielen: Die Verdoppelung des Einsatzes im Verlustfall.

Diese Roulette Strategie ist sehr einfach. Man setzt auf rot oder schwarz. Erscheint die gesetzte Chance so ist der Angriff beendet. Man gewinnt also genau soviel wie man eingesetzt hatte. Verliert man aber, so setzt man im zweiten Satz dieses Roulette System genau doppelt soviel, wie man im ersten Satz gesetzt hatte.

Wird an dieser Stelle gewonnen, so hat man nach Abzug der Verluste am Ende genau soviel gewonnen, wie man im ersten Satz eingesetzt hatte. Verliert man nun aber erneut, so wird im dritten Satz dieser Roulette Strategie doppelt soviel eingesetzt wie im zweiten Satz. Bei Verlust wird im vierten Satz doppelt soviel gesetzt wie im dritten Satz dieses Roulette System usw.

Bei diesem Roulette System hat man nach jedem Treffer genau soviel Überschuss, wie man im ersten Satz gesetzt hat.

Dennoch ist diese Roulette Strategie nicht die Lizenz zum Geld drucken. Dafür gibt es zwei Gründe.

Der erste Grund ist

das natürliche Ende dieser Roulette Strategie,

das Ende des Spielkapitals. Jedes Spielkapital ist irgendwann einmal aufgebraucht, wenn man denn nur fortlaufend verliert. Bei diesem Roulette System jedoch kommt das Ende sehr schnell. Selbst wenn man den ersten Satz mit der kleinsten in Deutschland möglichen Größe von 50 Cent spielt (möglich an einigen Touch-Bet-Roulette-Automaten mit echtem Druckluftkessel), so setzt man im zweiten Satz 1 Euro, im dritten Satz 2 Euro, im vierten Satz 4 Euro, dann 8, 16, 32, 64, 128, 256, 512 und im 12. Satz schon 1.024 Euro ein.

Wer diese Roulette Strategie bis hierher spielen möchte benötigt immerhin ein Spielkapital von 2.047,50 Euro. Wohlgemerkt riskiert man dieses Geld, um bei einem Treffer gerade einmal 50 Cent Überschuss gewonnen zu haben.

Nun könnte man meinen, man müsse nur ausreichend bis unendlich viel Geld zur Verfügung haben, um irgendwann einmal im Überschuss zu landen.

Das würde grundsätzlich auch stimmen, denn irgendwann einmal muss ja die gesetzte Chance wieder erscheinen. Aus diesem Grund aber haben die Casinos dieser Roulette Strategie einen Riegel vorgeschoben.

Das unnatürliche Ende dieses Roulette System

 sind die Spielregeln, welche von den Casinos auferlegt wurden. Die Regeln besagen, dass jeder Roulette-Kessel ein sogenanntes Tisch-Limit hat – der erlaubte maximale Einsatz je Roulete-Chance. Bei einem Mindesteinsatz von 50 Cent dürfte das Maximum in der Regel bei 3.500 Euro liegen. Würden wir also das oben genannte Beispiel fortsetzen, so könnten wir noch den nächsten Satz in Höhe von 2.048,- Euro einsetzen. Verlieren wir dann erneut, wären schon 4.096,- Euro im nächsten Satz zu tätigen. Also schon mehr als die erlaubten 3.500 Euro.

Wer nun glaubt, er könne diese Grenzen überlisten indem er beispielsweise nicht sofort mit dem Angriff beginnt sondern erst einmal eine Serie abwartet und beispielsweise erst nach der vierten Erscheinung von rot in Folge beginnen auf schwarz zu setzen, der wird sein blaues Wunder erleben. Es sind schon Serien aufgetrten bei denen über 30 mal die selbe Farbe in Folge erschienen ist.

Also Finger weg von dieser Strategie!

Euer Sig Nalruf

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Gewinnspiele

Wer sich fragt, was nachfolgende Texte für einen Sinn haben, der möge den Schluss dieser Seite lesen.

Probefahrt mit dem Auto seiner Träume 

Wer wünscht sich das nicht, eine Probefahrt mit dem Auto seiner Träume? Und dann ist es so weit, das Autohaus hat einen Termin frei, an dem der Wagen zu einer Testfahrt abgeholt werden kann. Zu erst wird jeder an einen Traum denken, denn da steht es nun, das Objekt der Begierde für Testfahrten und der Schlüssel liegt in der Hand, wie ein kostbarer Schatz.

Die Spannung steigt, wenn der Wagen aufgeschlossen wird, man sich hinter das Steuer setzt, und genau weiß, dass in wenigen Minuten die Testfahrt beginnt.

Der Sitz wird für die Probefahrt in die richtige Position gebracht, die Spiegel eingestellt und die Pedale kurz betätigt um ein wenig Gefühl dafür zu bekommen. Jetzt wird der Wagen gestartet, und vorsichtig setzt sich das Auto in Bewegung. Nun noch das Autoradio an und die Probefahrt beginnt.

Das Hochgefühl wechselt sich mit hoher Konzentration ab, denn dieser Traum soll noch lange dauern. Die ersten Kilometer sind gefahren, und man wünscht sich, dass man die nächsten Wochen noch weitere Testfahrten unternehmen kann. Doch jetzt ist es nur der Moment, in dem man ein wirklich schönes Auto probe fahren darf.

Zurück auf dem Hof des Autohauses, fühlt man sich so gut, dass der Blick schon nach einem neuen Objekt sucht, dass man probe fahren möchte. 

Die lang ersehnte Probefahrt 

Nach einem Spaziergang, der zufällig an einem Autohaus vorbei führte, ist der Entschluss gefasst, sofort am nächsten Tag mit dem Autohaus einen Termin für eine Probefahrt mit dem neuesten Modell zu vereinbaren.

Zuerst wird sich ein bisschen geziert, doch nach gutem Zureden, ist der Händler bereit, einer Testfahrt zuzustimmen. Ein Termin ist schnell gefunden, und die Vorfreude auf die Testfahrt ist groß.

In den Träumen wird dieser tolle Wagen bereits zur Probefahrt abgeholt, und fühlt sich gut an. Doch für eine Kaufentscheidung ist es viel zu früh, denn es war nur ein Traum. In der Realität lässt der Händler uns zum vereinbarten Termin das neue Modell probe fahren, und es fährt sich gut. Doch so richtig überzeugt das Modell noch nicht, und es werden noch weitere Testfahrten mit dem Händler vereinbart, um das Auto probe fahren zu können.

Zum nächsten Termin ist die Begeisterung etwas vermindert, denn das Ergebnis der Testfahrten wird erst nach vielen Kilometern auf unterschiedlichen Straßen gefällt. Um auch ganz sicher zu gehen, ob das Modell genau das ist, was man sich wünscht, schaut man während der Probefahrt genau auf so viele Details wie möglich. 

Eine Probefahrt mal anders 

Viele kennen es, ein Auto probe fahren, das ist relativ häufig der Fall. Aber es gibt auch Menschen, die davon träumen, eine Probefahrt mit einem Motorrad zu machen. Das ist nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen, wie eine Testfahrt mit einem Auto, denn um ein Motorrad probe fahren zu können, muss die Vorbereitung stimmen.

Bevor die Testfahrt mit dem Motorrad beginnen kann, sollte der Wetterbericht studiert werden, denn Testfahrten bei strömendem Regen können sehr gefährlich sein, und machen keinen Spaß. Jetzt spielt das Wetter aber mit, und der Probefahrt steht nichts mehr im Weg. Und dann ist da der Händler, der nicht nur nach dem Führerschein und der Erfahrung im Motorradfahren fragt, sondern auch darauf achtet, dass bei allen Testfahrten der Fahrer vernünftig ausgestattet ist. Dazu gehört die Lederkleidung, Handschuhe, vernünftiges Schuhwerk und vor allen Dingen ein guter Helm. Denn Motorrad fahren ist nicht ganz ungefährlich, und jeder Fahrer sollte das bedenken.

Richtig ausgestattet kann jetzt die Probefahrt mit dem Motorrad beginnen. Zuerst wird ganz vorsichtig gefahren, um ein Gefühl für die Maschine zu entwickeln. Die ersten Kurven werden nicht zu eng genommen, aber nach einigen Fahrkilometern, wird der Fahrer mutiger, und das Fahren macht ihm immer mehr Spaß.

Eine ganze besondere Probefahrt können Sie aber auch mit einem Oldtimer erleben. Mit einem solchen habe Sie zwar kein so freies Fahrgefühl, wie auf einem Motorrad, aber sie versinken in den weichen und bequemen alten Sitzen und spüren das Flair der Vergangenheit.

 

Sinn und Unsinn dieses Artikels

Es ist gar nicht lange her, da bekam ich eine Email von einem Textbroker. Man bat mir an, einen oder mehrere Texte zum Thema Probefahren zu schreiben. Dafür sollte ich einen netten Betrag bekommen, wenn ich den von mir geschriebenen Text auf meinem Webspace ins Web stellen würde und noch zwei Links dazu setzen würde.

Der Gedanke war schnell vorhanden: Den Text würde ich schnell schreiben lassen und dann hier hochladen. Schon kommt mir ein dreistelliger Betrag ins Haus geflattert.

Mein Texter hatte die Texte sehr schnell fertig. Nun erst las ich die genauen Bedingungen: Man sollte nicht nur den Text hochladen und zwei Links setzen. Geld würde es erst geben, wenn sich über die Links vier Personen beim Auftraggeber registriert hätten. Dazu kam dann noch der Hammer. Nur einer der beiden geforderten Links durfte eine Referrer-Kennung enthalten. Der andere nicht. Mathematisch betrachtet bedeutete das, dass nicht nur vier sondern acht Personen sich über meinen Text beim Auftraggeber registrieren müssten, bevor ich Geld bekommen würde.

Hier hörte der Spaß für mich auf und das Vertrauen auch.

Somit habe ich die Texte nun einfach ohne Link zum Auftraggeber veröffentlicht – wenn sie schon mal da sind sollen sie auch das Web erfreuen – den Auftraggeber aber nicht.

Euer Sig Nalruf

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Gerade ist das neue und vermutlich letzte Album der Kultgruppe Scorpions in den Handel gekommen.

Sting in the tail

heißt es. Songs wie let´s rock, wave on rock, rockzone´s und spirit of rock machen deutlich, dass es in diesem Album richtig rocken soll. Die Hannoveraner Band will offenbar mit dem Abschiedswerk nochmal richtig zeigen, dass sie eine Rockband ist. Und falls irgendwer die Message noch nicht verstanden hat – auf der Rückseite des Covers steht nochmal ganz deutlich it rock´s.

Offenbar wollen die Scorpions mit einem starken Album einen deutlichen Schlussakord setzen und als Rocker in die Geschichte eingehen. Einige Mitglieder der Scorpions sind bereits über 60 Jahre alt. Sie wollen offenbar die Bühne voller Ruhm verlassen bevor sie auf der Bühne sterben oder eines Tages niemand mehr ihre Musik hören will.

Das düstere CD-Cover lässt an Friedhof denken, doch Grabgesang gibt es in dem Album nicht. Loreley sorgt dafür, dass auch die klassischen Balladen nicht fehlen.

The good die young lässt sogar etwas über das Thema Krieg nachdenken. Das Lied handelt von einem jungen Soldaten, der sich verpflichtet hat aber gar nicht weiß warum und wofür er kämpfen soll.

Sting in the tail ist wohl das letzte Studio-Album der Scorpions. Es unterstreicht den Anspruch der Scorpions, die einzige deutsche Band auf ganz großer internationaler Bühne zu sein.

 

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Mann stelle sich einmal vor, ein Wohnhaus brennt.

Jemand setzt den Notruf ab. Die Feuerwehr kommt, rollt die Schläuche aus und fährt die Drehleiter aus und löscht – nicht.

Mit solch brisanter Situation müssen Hausbesitzer wohl künftig öfter rechnen. Zumindest dann wenn, wie derzeit der Trend voran schreitet, dass Gebäude mit einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet ist.

Ein Beispiel für diese Behauptung ist ein solches Feuer am 21. Februar 2010 in der Nähe von Leer. Dort war es zunächst zu einem kleinen Schwelbrand unter dem Dach eines Wohnhauses gekommen. Die Feuerwehr begann zunächst den Löschangriff, brach diesen aus Sicherheitsgründen aber schnell wieder ab.

Die Photovoltaikanlage lässt sich nicht vom Stromnetz abkuppeln. Jedes Modul produziert ständig bis zu 1.000 Volt. Über ein Kabel wird der Strom im oder am Gebäude zu einem Wechselrichter geleitet und in das öffentliche Netz eingespeist.

Bei jedem Haus und bei jeder Solaranlage oder Photovoltaikanlage laufen die Kabel an anderer Stelle. Und selbst wenn man die Verbindung an der Einspeisestelle kappt, produziert die Anlage weiterhin Strom. Durch direkten Kontakt oder durch Berührung mit Löschwasser besteht somit für die Feuerwehr Lebensgefahr.

Im genannten Beispielfall blieb der Feuerwehr keine andere Möglichkeit, als das Haus kontrolliert abbrennen zu lassen.

Die Solar-Industrie versucht derzeit eine Art Feuerwehr-Notschalter zu entwickeln, der die Anlage abschaltet.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis Gebäudeversicherungen die Existenz einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage als Gefahrenerhöhung in der Gebäudeversicherung entdecken und dafür entsprechende Zuschläge erheben werden.

Mein Signalruf geht an alle Hausbesitzer, die eine Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage betreiben: Weist die örtliche Feuerwehr in Eure Anlage ein und übergebt ihr Pläne über den genauen Verlauf der Leitungen!

Euer Sig Nalruf

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Heiligabend ist schon eine Weile her. Da mir dieses Thema jedoch schon zwei Jahre in Folge durch den Kopf gegangen ist, bringe ich es nun in Web, in der Hoffnung es kein drittes mal zu erleben oder aber eine Erklärung zu bekommen.

Warum darf man in der Kirche nicht klatschen?

Das ist die Frage, die mich bewegt.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die jede Woche in die Kirche gehen. Meinen Glauben an Gott habe ich dennoch. Und Heiligabend geht´s mit Frau und Kind in die Kirche zum Familiengottesdienst. So geschehen auch letzes und vorletztes und vorvorletztes Weihnachten und in den Jahren davor. Und immer war mein Eindruck identisch.

Der Gottesdienst beginnt gleich. Die Orgel erklingt und spielt ein erstes Lied. Es ist ein Weihnachtslied das jeder kennt. Alle finden es schön.

Die Orgel erstummt und der Pastor beginnt den Gottesdienst mit der Erklärung, dass die achtjährige Paula dieses Lied gespielt hat. Ich wundere mich und denke mir, wie talentiert und begabt dieses Kind ist. Toll, dass ein achtjähriges Kind schon so gut Orgel spielen kann! Vermutlich denken alle so wie ich, zumindest verraten das die Gesichter der Leute die ich von meinem Platz aus beobachten kann.

Auf jeder Bühne dieser Welt hätten die Zuhörer Applaudiert, einige vielleicht verhalten, andere wären möglicherweise sogar aufgestanden, um ihren Respekt und ihre Begeisterung zu bezeugen.

Wir waren hier jedoch in der Kirche. Niemand stand auf, keiner klatschte. Alles blieb stumm. Bis auf die Worte des Pastors blieb jede Anerkennung für dieses talentierte achtjährige Mädchen aus.

Zwanzig Minuten später. Die Vorkonfirmanden führen das Krippenspiel auf. Es ist eine eigene Interpretation der Weihnachtsgeschichte, sehr modern aber verständlich und irgendwie wachrüttelnd.

Die Jugendlichen machen ihre Sache gut. Vermutlich haben sie etliche Stunden ihrer Freizeit geopfert, um zu üben, was sie heute hier ein einziges mal für etwa 300 Kirchenbesucher vorspielen. Das Krippenspiel endet. Der Pastor bedankt sich. Wieder applaudiert niemand. Statt Begeisterung zu zeigen sind alle totenstill.

Darf man in der Kirche nicht klatschen?
Darf man nicht zeigen, dass man sich freut?
Mein Glaube sagt mir, dass Gott sich freut wenn er sieht, dass wir uns freuen.
Warum also dürfen wir in der Kirche unsere Freude nicht zeigen sondern schlucken sie herunter?

Ich habe keine Stelle gefunden, die uns verbietet, in der Kirche Freude zu zeigen. Ich habe aber auch gar nicht danach gesucht, denn ich will und kann mir nicht vorstellen, dass dem so ist.

Ich freue mich, wenn irgendwer diese Zeilen liest und eine Antwort darauf gibt.
Ich wünsche mir, dass am nächsten Heiligabend der Pastor die Gemeinde ermuntert, zu applaudieren, wenn jemand etwas gut gemacht hat. Und warum nicht sollen wir auch einmal für Gott applaudieren, wenn wir meinen, dass er etwas Gutes vollbracht hat?

Mein Signalruf lautet: Kirche öffne Dich und werde natürlicher!

Euer Sig Nalruf.

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Das Drama von Winnenden ist vielen noch in Erinnerung. Ein Schüler hatte die Schule gestürmt und schwer bewaffnet Schlimmes angerichtet. Im Februar 2010 gab es erneut einen Fall wo ein Schüler einen Lehrer erstochen hat. In der Zwischenzeit gab es leider weitere vergleichbare Fälle.

Jedesmal nach einer solchen Tat schreien alle auf. Egal ob Politiker, Zeitungen oder Bürger – der Ruf nach mehr Sicherheit ertönt laut. Wenige Tage später spricht kaum noch jemand davon – bis zur nächsten Tat an einer Schule.

Es ist schwer, eine Schule vor solchen Taten zu schützen. Eventuell ist es sogar unmöglich. Selbst wenn es Zugangskontrollen wie an Flughäfen geben würde, potentielle Täter würden einen Weg finden, ihre Waffen in die Schulen zu bringen. Davon einmal abgesehen, lässt sich eine solche Kontrolle weder finanzieren noch praktizieren.

Bei den meisten der bisherigen solcher Taten in Schulen fällt eins auf: Es dauert zu lange bis die Polizei alarmiert wird. Der Grund ist naheliegend. Jüngere Kinder haben kein Handy, ältere Schüler und Lehrer haben ihr Handy im Unterricht ausgeschaltet und in der Tasche verstaut. Bis ein Handy aus der Tasche gekramt ist und dann eingeschaltet ist und auch noch ein Netz gefunden hat, vergeht wertvolle Zeit. Davon abgesehen ist schwer zu sagen, wie ein Täter reagiert wenn er bemerkt, dass jemand sein Telefon nutzen will, um die Polizei anzurufen. Vermutlich wird sich die Situation verschärfen und der Anrufer wird angegriffen.

Eine realistische und finanzierbare Lösung wäre eine halbautomatische Alarmierungseinrichtung. Dabei ist jeder Raum mit einem Überfall-Schalter ausgestattet. Ob der Schalter nun hinter einer dünnen, eindrückbaren Scheibe an der Wand ist, analog zu einem Feuermelder, oder ob er verdeckt unter dem Lehrertisch montiert ist, ähnlich wie ein Alarmtaster in einer Bank, sei dahingestellt.

Der Alarm müsste bei einer ständig besetzten Notrufleitstelle auflaufen, welche die Polizei alarmiert. Diese Vorgehensweise ist bei Banken und anderen sicherheitsintensiven Objekten schon heute gebräuchlich.

Da die meisten Schulen ohnehin schon mit einer Einbruchmeldeanlage ausgerüstet sind, ist die Investition überschaubar. Die meisten solcher Alarmanlagen sind mit einem Überfall-Taster und einem Wählgerät erweiterbar. Die einmalige Investition wird im vierstelligen Bereich liegen. Die Folgekosten für Wartung und Aufschaltung dürften sich monatlich im niedrig zweistelligen Bereich belaufen.

Eine Fortsetzung dieser Idee wäre ein sogenannter Tot-Mann-Warner.
Der Lehrer meldet sich mit einem Chip im Klassenraum an. Von diesem Moment an muss er in vorgegebenen Zeitabständen (meist etwa 5 Minuten) einmal durch Knopfdruck bestätigen, dass alles in Ordnung ist. Bleibt eine Bestätigung aus, wird Alarm ausgelöst.

Mein Signalruf lautet: Überfall-Taster an Schulen – eine Investition in die Sicherheit unserer Kinder.

Euer Sig Nalruf

 

 

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Das Lied 99 Luftballons von NENA kennt wohl so ziemlich jeder. War es doch erst in den 80er Jahren ein Welthit und fand es Anfang dieses Jahrtausends noch einmal einen zweiten Erfolgt durch das Cover seiner selbst.

99 Luftballons

Gedächniszitat:
Hast Du etwas Zeit für mich
singe ich ein Lied für Dich
von 99 Luftballons
auf ihrem Weg zum Horizont

Auf dieser Seite schreibe ich nun die passende Geschichte dazu nieder.
Ohne den Liedertext vorliegen zu haben, werde ich ihn an passender Stelle auszugsweise aus meinen Gedanken und Erinnerungen zitieren. Mögliche Fehler bitte ich zu entschuldigen.
Soweit ich mich in das Urheberrecht eingelesen habe, ist gegen die Gedächniszitate wohl nichts einzuwenden. Sollte ich mich darin irren, bitte ich um entsprechende Information. Ich werde dann umgehend reagieren.

Gedächniszitat:
99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont

HAMBURG, EIN PRIVATER GARTEN, SOMMER, SAMSTAG, 18.00 UHR

"Kinder! Kommt mal alle her! Ich habe noch eine Überraschung für Euch!" Friedrichs Mutter rief die Horde Kinder herbei.

Friedrich hatte Geburtstag und war heute neun Jahre alt geworden. Den ganzen Nachmittag über hatte er mit seinen Freunden im Garten des großen Anwesens gespielt. Sie hatten verstecken gespielt, auf dem großen Trampolin gehüpft und sich mit dem Gartenschlauch nass gespritzt. Bei dem schönen Wetter war das kein Problem. Friedrich und seine neun Freunde die er heute einladen durfte machten allerdings einen ganz schönen Krach. Beinahe hätten sie den Ruf der Mutter überhört. Allerdings war nicht zu übersehen, was Friedrichs Mutter in der Hand hielt.

"Bevor wir nach diesem schönen Tag nun gemeinsam zu Abend essen, darf jeder von Euch Kindern den Himmel bunt machen" sagt sie lachend.

Sie hatte dafür extra mit Helium gefüllte Luftballons liefern lassen. Die Luftballons in den Himmel aufsteigen zu lassen würde sicher ein unvergessliches Bild geben an das sich Friedrich noch lange erinnern würde. Und weil Friedrich heute neun Jahre alt wurde, durfte jedes Kind auch neun Luftballons steigen lassen.

Friedrichs Mutter hatte sich vorher extra erkundigt, ab einer Menge von 100 Luftballons brauchte man eine Genehmigung. Schließlich könnte der Luftverkehr von den Fliegenden Ballons beeinträchtigt werden.

Ein paar Momente später ließen neun junge Geburtstagsgäste und eine Mutter jeweils neun bunte Luftballons zum Himmel aufsteigen. "Ich wünsche mir was", sagte Friedrich. Er schloss die Augen, wünschte sich etwas und ließ nun auch seine neun Luftballons aufsteigen.

Insgesamt 99 Luftballons sah man langsam am Horizont kleiner werden.

 Gedächniszitat:
hielt man für UFO´s aus dem All

NORDHOLZ, MARINEFLUGGESCHWADER 3, AIRBASE-TOWER, 18.09 Uhr

Andreas T. war seit drei Jahren ziviler Angestellter auf dem Fliegerhorst in Nordholz. Heute wollte er pünktlich Feierabend machen und hoffte, dass seine Ablösung pünktlich sein würde. In einer viertel Stunde sollte es soweit sein.

Andreas hatte einen anstrengenden Tag hinter sich. Am Vormittag gab es eine Luftnotlage in seinem Zuständigkeitsbereich. Eine Transall hatte im Landeanflug festgestellt, dass sich das Fahrwerk nicht ausfahren ließ. Die Sache war glücklich ausgegangen. Beim Überflug der Maschine über den Tower konnte man erkennen, dass das Fahrwerk draußen war. Lediglich der Bordcomputer hatte sich geirrt und den Alarm gegeben. Am Nachmittag dann gab es eine anstrengende Lagebesprechung für den bevorstehenden Tag der offenen Tür bei dem 10.000 Besucher erwartet würden.

Jetzt blickte Andreas auf seinen Bildschirm. Da gab es etwas, was dort nicht hätte sein sollen. Auf dem Radarbild war eine merkwürdige Erscheinung zu sehen, die sich langsam vorwärts bewegt. Andreas trat der Schweiß auf die Stirn als er den Hörer des Telefons in die Hand nahm. "Herr General, vermutlich ein oder mehrere nicht identifizierte Flugobjekte auf dem Radarschirm…". 

Gedächniszitat:
drum schickte ein General
eine Fliegerstaffel hinterher
Alarm zu geben wenn es so wäre
 

Es war 18.16 Uhr als die Tür im Aufenthaltsraum der Piloten kräftig aufgestoßen wurde.
In den Raum trat ein großer, dominant wirkender Mann. Seine Uniform hätte jedem Soldaten sofort verraten, dass es ein General war, der hier den Raum betrat, hätten sie ihn nicht eh alle nur zu gut gekannt. "Es gibt Arbeit, Männer! Unbekannte Flugobjekte in unserem Luftraum." Lachend und mit einem ironischen Unterton fügte der General hinzu: "Seht mal nach was da oben los ist. Vielleicht haben wir ja Besuch aus dem All. Seit Monaten haben wir nur eingeschränkte Starterlaubnis weil die Kassen knapp sind. Ich werde diesen Alarm dazu nutzen, Euch allen mal wieder Gelegenheit zu geben, euch richtig auszutoben. Es starten alle 99 Kampfjets die wir hier haben. Auf geht´s!".

99 Kampfpiloten jubelten freudig und eilten dann los. Sie sprangen in Ihre Montur und liefen zum Hangar. Monteure und Wartungspersonal waren schon dabei, die kleinen wendigen Kampfjets aus dem Hangar zu schieben. Kurze Zeit später heulten die Triebwerke auf. Immer zwei Düsenjäger starteten nebeneinander. Aus ihrem Heck sah man deutlich die Hitze aus dem Triebwerk kommen. Am Himmel formatierten sich nun 99 Düsenjäger, um dann gemeinsam Richtung Ziel abzudrehen.

 

Gedächniszitat:
Dabei stieß man am Horizont
auf 99 Luftballons

IRGENDWO IN DER NÄHE DER BUNDESGRENZE GEGEN 19.00 UHR

In großen Höhen herrschten kräftige Winde. Viel mehr als am Boden, wo schönes Wetter war. Die Luftballons waren schnell voran gekommen und flogen nun in Richtung Grenze.

"Team-Leader an Geschwader", funkte es durch den Äther. "UFO in Sicht bei ein Uhr. Staffel Alpha fliegt links vorbei. Staffel Beta fliegt rechts vorbei. In gleicher Höhe rollt Ihr Euch vorsichtshalber seitwärts vom Objekt weg. Der Rest fliegt mit mir unter dem Objekt durch und in einem Salto einmal drum herum."

Die Staffel tat es wie befohlen. Die Piloten waren angespannt. Wussten Sie doch nicht, was sie dort erwarten würde. Wenige Sekunden später waren die angekündigten Flugmanöver absolviert und die Anspannung verflog quasi buchstäblich als man erkannte, dass es sich bei den UFO´s um Luftballons handelt."

Gedächniszitat:
99 Düsenflieger
jeder war ein großer Krieger
hielten sich für Kapitän Kirk
das gab ein großes Feuerwerk

"Team-Leader an Geschwader. Selten so viele schöne Luftballons gesehen. Ha-Ha-Ha. Die Einladung zur Party nehmen wir gerne an. Kreisflug im Uhrzeigersinn, immer schön hinten anstellen und anvisieren."

"Der Leader ist ein Spaßvogel", dachten die meisten der Piloten. Sie folgten dem Befehl nur zu gerne. Jeder rechnete damit, dass er einmal zielen durfte und dann würde es sicher wieder nach Hause gehen. Die Luftballons würde man fliegen lassen. – Wer so dachte, der irrte.

"Beta 44 an Team-Leader", man hörte schon an dem Unterton des funkenden Piloten, dass nun irgendetwas spaßig Gemeintes folgen würde, was sicher keiner ernst nehmen brauchte. "Ziel erfasst, erbitte Feuererlaubnis, over – Ha-Ha-Ha."

Dann folgte der entscheidende Satz, der die Welt für immer verändern sollte.
"Team-Leader an Beta 44, Sie haben Feuererlaubnis, over."

Für einen Moment herrschte Funkstille. Alle Piloten des Geschwaders hatten mitgehört. Jeder dachte, dass der Geschwaderführer nun zu weit gehe mit dem lustig sein. Einen Feuerbefehl gibt man nicht mal so eben aus Spaß. Keiner wunderte sich als der angesprochene Pilot deshalb etwas zögernd und vorsichtig nachfragte: "Beta 44 an Team-Leader, Schluss mit Lustig, wir brechen ab und erbitten Heimflug antreten zu dürfen, over". "Team-Leader an Beta 44, meine Erlaubnis kommt einem Befehl gleich. Sie haben Feuerbefehl." Er fügte hinzu: "Team-Leader an alle, Feuerbefehl, over".

Die Piloten, eben noch zögerlich, fühlten sich nun wie im wilden Westen oder moderner gesagt wie im Film, wo jeder auf alles ballert, was sich bewegt. Kam eben noch die Bordkanone zum Einsatz, wurde gleich darauf schon Luft-Luft- und Luft-Boden-Geschosse abgefeuert, die im hellen Feuerball explodierten.

Keiner der 99 Kampfpiloten bemerkte, dass das Geschwader den deutschen Luftraum längst verlassen hatte…

Gedächniszitat:
die Nachbarn haben nichts gemacht
und fühlten sich gleich angemacht
dabei stieß man am Horizont
auf 99 Luftballons

NACHBARSTAAT ZU DEUTSCHLAND, VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM, 19.25 Uhr

"Sir, die Flugsicherung meldet zahlreiche Flugzeuge auf deutschem Hoheitsgebiet, schnelle Annäherung in unsere Richtung, keine Reaktion auf Verständigungsversuche." Der Soldat, der dem Verteidigungsminister die Nachricht überbrachte war aufgeregt. Die Entscheidung des Ministers kam zügig. "Schicken Sie zwei Aufklärer rauf, die sollen mal nachsehen, was da los ist."

Sechs Minuten später waren zwei unbewaffnete Aufklärungsflugzeuge in der Luft, Kurs auf die deutsche Fliegerstaffel. Deren Funkspruch klang über den Äther: "..Eagleeye one und eagleeye two Sichtkontakt zum Zielobjekt auf drei Uhr, schnell näherkommend.. Verdammt! Raketenwarnung! Die schießen auf …" dann wurde es stumm und das Radar zeigte nur noch die aus Deutschland kommenden Flugzeuge.

Gedächniszitat:
99 Kriegsminister
Streichholz und Benzinkanister
hielten sich für schlaue Leute
witterten schon fette Beute
hielten Krieg und wollten Macht
man wer hätte das gedacht
dass es einmal soweit kommt
wegen 99 Luftballons

 

TAGESPRESSE AM SONNTAG:

Deutschland schießt zwei unserer unbewaffneten Flugzeuge ab!
Reaktion aus Berlin bleibt aus.

 

TAGESPRESSE AM MONTAG:

Vergeltung!
Mehrere militärische Ziele in Deutschland zerstört.

 

TAGESPRESSE AM DIENSTAG:

Nato zerstritten!
Während einige Nato-Staaten sich auf die Seite Deutschlands stellen, sind andere bereit uns im Krieg gegen Deutschland zu verteidigen.

 

TAGESPRESSE AM MITTWOCH:

Erneut schwere Verluste auf beiden Seiten

 

TAGESPRESSE AM DONNERSTAG:

Weltkrieg!
Jetzt 99 Staaten am Kampfeinsatz beteiligt

 

Am Freitag gab es keine Tagespresse mehr.

 

Gedächniszitat:
99 Jahre Krieg
ließen keinen Platz für Sieger
Kriegsminister gibt´s nicht mehr
und auch keine Düsenflieger
heute ziehe ich meine Runden
sehe die Welt in Trümmern liegen
habe einen Luftballon gefunden
denke an Dich und lasse ihn fliegen.

 99 Jahre nach einem fröhlichen Kindergeburtstag lag Europa in Schutt und Asche.
Lange schon wusste keiner mehr warum und wofür überhaupt gekämpft worden war. Aus der Zeit des Kriegsausbruches gab es niemanden mehr, der noch lebte. Die Zivilisation war zusammengebrochen, es gab weder Waffen noch Armee die sie hätten bedienen können.

In einem rauchenden Trümmerhaufen hatte sich ein Luftballon verfangen…

 

Ich hoffe Euch gefällt diese kleine Geschichte und ich hoffe, dieser Signalruf von mir schreckt ein wenig ab vor Gedanken an Hass und Krieg.

Auf das ich Euch ein wenig nachdenklich gemacht habe.

Euer Sig Nalruf

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Der Staat bejammert müde seine Finanzlöcher und fehlende Einnahmequellen.

Darum wundert es umso mehr, dass bisher niemand auf die Idee kam, den Deutschen für sein Liebstes – das Kraftfahrzeug – noch mehr als bisher, zur Kasse zu bitten.
 
Neben Kraftfahrzeug- und Mineralölsteuer nämlich bietet sich noch etwas Wesentliches, wofür viele Fahrzeughalter ganz bestimmt freiwillig und gern mehr Geld ausgeben würden. 

Die Rede ist von einem individuellen Kennzeichen.

Bis heute gilt in Deutschland, dass ein Autokennzeichen mit dem Kürzel des zuständigen Landkreises oder der kreisfreien Stadt beginnt. Wer Beispielsweise in Hamburg wohnt hat ein Auto mit dem Kennzeichen HH am Anfang, In München ist es ein M, in Cuxhaven ein CUX, usw.
 
Würden nun die Autokennzeichen individuell und frei gestaltbar sein, so wären sicher sehr viele Leute bereit, hierfür ein nicht unerhebliches Sümmchen zu bezahlen. Herrn Meyer würde es sicher gefallen, wenn er statt CUX-ZZ 5836 (ausgedachtes Beispiel) das Kennzeichen MEYER, MEYER-CUX, CUX-MEYER oder etwas in der Art hätte.
 
Große Unternehmen würden sich vermutlich den Prestigewert des Firmennamens leisten. Warum nicht soll beispielsweise der Vorstandsvorsitzende der Allianz das Kennzeichen ALLIANZ 1 am Dienstwagen haben, wenn er denn entsprechend dafür bezahlen würde? 

Ein völlig neuer Markt könnte entstehen

Die Bundesregierung könnte Lizenzen zur Vergabe freier Kennzeichen versteigern. Für mein Beispiel mit CUX-MEYER könnte dieses Lizenzrecht bei den einzelnen Kommunen liegen. Somit würden sowohl Bund oder Länder als auch Landkreise ganz erhebliche Einnahmen erzielen. Selbstverständlich sollten diese freien Kennzeichen kein Muss sein sondern freiwillig gegen Entgeld zusätzlich zu den bisherigen Kennzeichen angeboten werden.
 
Das System könnte analog zur Vergabe von Internetadressen, sogenannten Domains, funktionieren. Eine zentrale Vergabestelle macht ihrerseits Verträge mit einzelnen Registraren. Das können die Zulassungsstellen sein oder auch neu zu schaffende Einrichtungen.
 
Die Kennzeichenrechte müssen handelbar sein. Auf diese Art und Weise wird erreicht, dass sofort und auf einen Schlag viel Geld eingenommen wird. Denn spekulative Händler werden sich alles sichern was Rang und – im wahrsten Sinne des Wortes – Namen hat.
 
Bei späteren Verkäufen der Rechte an einem Kennzeichen, von Händler zu Händler oder auch von Händler an privat, verdient der Fiskus jedes Mal mit indem er Mehrwertsteuer kassiert.
 
Auf die Idee gekommen bin ich durch zwei Faktoren:
  1. Habe ich in Dänemark ein Auto mit dem amtlichen Kennzeichen SHARK (englisch für Hai) gesehen. Der von mir darauf angesprochene Fahrer erklärte mir, dass man in Dänemark solche Kennzeichen bekommen könne.
     
  2. Habe ich mich mit dem Thema Domainhandel auseinandergesetzt. Jede Domain ist einzigartig und existiert auf der Welt nur einmal. Es ist mühelos festzustellen, wem die Domain gehört, was ja bei Autokennzeichen für Behörden wichtig ist. Das System funktioniert einwandfrei und beschert dem Fiskus reichlich Mehrwertsteuer.

Das System könnte also funktionieren.

 
Mein Signalruf lautet an dieser Stelle:
 
Auf, auf liebe Bundesregierung! Legt Euren Experten meine Idee auf den Tisch und lasst sie sie ein wenig ausfeilen. Einfacher kommt Ihr nie an zusätzliche Milliarden, die Euch der Bürger freiwillig gibt! In Zeiten in denen wir sogar das Fleisch online bestellen, müsst auch Ihr innovativer denken lernen!
 
Herzlichst
 
Euer Sig Nalruf

 

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