Archiv für die Kategorie „Erneuerbare Energie“

Der Strom soll erneuerbar werden. Der Atomstrom hat ausgedient. So zumindest das Urteil der Bundesregierung, die sämtliche Atomkraftwerke in Deutschland in absehbarer Zeit durch Kraftwerke auf Basis erneuerbarer Energie ersetzen möchte. Geothermie ist hier ebenso zu nennen, wie Wasserkraftwerke, Solar- und Photovoltaikanlagen, Windparks und Biogasanlagen. Nicht zu vergessen ist natürlich der Bereich der Pellets und Hackschnitzel, die für naturbelassene Wärme sorgen. Wichtig ist: ‘erneuerbare Energie’ ist letztlich Energie, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird und damit schadstofffrei gewonnen wird.  

Für die Umstellung im Energiesektor hat die politische Seite letztlich einen straffen Zeitplan vorgegeben. In den nächsten ca. 15 Jahren läuft die Umstellung, die ersten Atomkraftwerke sind schon bald ohne Wirkung. Und dann müssen die neuen Kraftwerke fertig sein. Aktuell liest und hört man von Thermalbohrungen bzgl. Geothermiekraftwerken – u.a. auch in den benachbarten deutschsprachigen Ländern Österreich und der Schweiz. 

Wichtig ist, dass in den verschiedenen Regionen die jeweils aufgrund der geographischen Situation geeignetste Form der Energiequelle gewählt wird. In sonnenreichen Gebieten ist sicherlich ein Solarpark bzw. Photovoltaikanlagen schon einmal eine geeignete Basis. Geothermie ist faktisch nur in bestimmten Gebieten möglich, wo Erdwärme (Thermal) auch tatsächlich vorhanden und auch abbaubar ist. Windparks in windgeschützten Gebieten wären vmtl. ebenso wenig förderlich, wie Biogasanlagen in bereits dicht gebauten Stadtgebieten.  

Bei der Auswahl der geeigneten Kraftwerksformen müssen die politischen Entscheider der jeweiligen Regionen gemeindeübergreifend eng zusammenarbeiten. Interkommunalität ist gerade in diesem Bereich ein ganz wichtiges Thema. Durch ein miteinander kann es so für die jeweiligen Gemeinden möglich werden, dass man seinen finanziellen Aufwand bei der Errichtung der jeweiligen Kraftwerke minimieren kann. Verbände und Gemeinschaften können hier entstehen. Kommunen können so – wenn sie frühzeitig und effizient einsteigen – eine eigene Finanzbasis für die Zukunft ihrer Gemeinde bzw. Region schaffen. Ein z. B. Geothermie-Kraftwerk mit Sitz in der eigenen Gemeinde, deren Eigentümer die Gemeinde bzw. deren Bürger sind, sorgt einerseits für eine Unabhängigkeit bzgl. der Energieversorgung im eigenen Ort. Andererseits bringt das Unternehmen sobald es in den Gewinnbereich vorstößt der Gemeinde wiederum Einnahmen und Einkünfte. Einerseits aus dem Unternehmen selbst, andererseits über die Gewerbesteuereinnahmen. Selbstverständlich ist es aber so, dass man als Investor – Gemeinde oder privatwirtschaftlich – erst einmal gehörig in Vorleistung gehen muss. Allerdings gibt es hier natürlich auch die unterschiedlichsten Modelle. Eine direkte Bürgerbeteiligung z.B. in einer Art Aktien- bzw. Haushaltsbeteiligung ist hier eine Möglichkeit, die zugleich in der Bevölkerung auch für die entsprechende und erforderliche Akzeptanz der Anlage in der eigenen Gemeinde sorgen kann. Sinnvoll kann es auch sein, die ortsansässigen Unternehmen mit ins Boot zu holen, einerseits was die Energieversorgung betrifft, andererseits in Punkto Finanzierung. Dies wäre vielfach auch bei anderen Projekten – Stichwort Glasfaser für DSL-Anbindungen – eine denkbare Form der Umsetzung und Entwicklung.

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Mann stelle sich einmal vor, ein Wohnhaus brennt.

Jemand setzt den Notruf ab. Die Feuerwehr kommt, rollt die Schläuche aus und fährt die Drehleiter aus und löscht – nicht.

Mit solch brisanter Situation müssen Hausbesitzer wohl künftig öfter rechnen. Zumindest dann wenn, wie derzeit der Trend voran schreitet, dass Gebäude mit einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet ist.

Ein Beispiel für diese Behauptung ist ein solches Feuer am 21. Februar 2010 in der Nähe von Leer. Dort war es zunächst zu einem kleinen Schwelbrand unter dem Dach eines Wohnhauses gekommen. Die Feuerwehr begann zunächst den Löschangriff, brach diesen aus Sicherheitsgründen aber schnell wieder ab.

Die Photovoltaikanlage lässt sich nicht vom Stromnetz abkuppeln. Jedes Modul produziert ständig bis zu 1.000 Volt. Über ein Kabel wird der Strom im oder am Gebäude zu einem Wechselrichter geleitet und in das öffentliche Netz eingespeist.

Bei jedem Haus und bei jeder Solaranlage oder Photovoltaikanlage laufen die Kabel an anderer Stelle. Und selbst wenn man die Verbindung an der Einspeisestelle kappt, produziert die Anlage weiterhin Strom. Durch direkten Kontakt oder durch Berührung mit Löschwasser besteht somit für die Feuerwehr Lebensgefahr.

Im genannten Beispielfall blieb der Feuerwehr keine andere Möglichkeit, als das Haus kontrolliert abbrennen zu lassen.

Die Solar-Industrie versucht derzeit eine Art Feuerwehr-Notschalter zu entwickeln, der die Anlage abschaltet.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis Gebäudeversicherungen die Existenz einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage als Gefahrenerhöhung in der Gebäudeversicherung entdecken und dafür entsprechende Zuschläge erheben werden.

Mein Signalruf geht an alle Hausbesitzer, die eine Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage betreiben: Weist die örtliche Feuerwehr in Eure Anlage ein und übergebt ihr Pläne über den genauen Verlauf der Leitungen!

Euer Sig Nalruf

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