2010 wird es keinen neuen deutschen Rekord im Fallen von Dominosteinen geben berichtet dominosteine.org.

Offenbar ist es dem Organistions-Team nicht gelungen, zahlungswillige Sponsoren für das Ereignis zu finden. In den letzten Jahren übertrumpften sich immer wieder Asien und Europa mit immer neuen Rekorden bei denen es darum ging, dass möglichst viele Dominosteine umfallen, nachdem lediglich der erste Dominostein angestoßen wurde.

Um Sponsoren zu gewinnen und Einnahmen durch Fernsehübertragungen zu ermöglichen wurden in den letzten Jahren die Laufbahnen der umkippenden Dominosteine nicht nur einfach aufgestellt. Hunderttausende Dominosteine wurden zu bunten Figuren aufgereiht. Oft änderte sich die Optik der Dominosteine wenn die Figuren umgefallen waren.

Für 2010 plant man jedoch wieder einen neuen Dominosteine-Rekordversuch.

Ich frage mich warum eigentlich jede Versammlung so ihren Idioten hat…?

Zwei Beispiele, die ich kürzlich selbst erlebt habe.

Vor ein paar Wochen war ich auf einer Veranstaltung. Die Gemeinde und ein Architekenbüro stellten den neuen Gemeindeentwicklungsplan vor. In einer 50minütigen Präsentation wurde dargestellt, auf was sich die Gemeinde in den nächsten zwanzig Jahren einstellen muss und worauf man sich vorbereiten sollte. Auch über Investitionen wurde gesprochen.

Nach einer knappen Stunde war der Vortrag vorbei und das Wort ging an die anwesenden Bürger. Sie durften nun Fragen zum Thema stellen. Als erster meldet sich ein Mann. Er fragt worum es denn überhaupt gehen würde, er würde nichts verstehen und bittet darum, doch lauter zu sprechen…

Wie gesagt, die Veranstaltung war vorbei. Hätte er sich gleich zu Beginn zu Wort gemeldet, hätte man etwas ändern können. Alle anderen bekundeten übrigens, dass sie wunderbar alles verstehen konnten.

Gestern nun war ich auf einer anderen Veranstaltung. In Cuxhaven will sich ein Großkonzern ansiedeln, um Fundamente für offshore-Windkraftwerke herzustellen.

Eine Stunde lang wurde sehr ausführlich über Cuxhavens Zukunft durch das wachsende Potential an Arbeitsplätzen gesprochen. Auch wurde genau erklärt, wie die Schwerlastfundamente hergestellt werden und woher die Rohstoffe kommen und auf welchem Weg sie angeliefert werden.

Nach einer Stunde durften auch hier Fragen gestellt werden. Auch hier meldete sich ein Mann und hatte eseilig, seine Frage endlich loszuwerden: Er sei am Nachmittag mit Gästen spazieren gewesen und hätte bemerkt, dass die Windkraftwerke, welche an Cuxhavens Deich stünden, sich heute nicht gedreht hatten. Hierfür wollte er nun dringend den Grund wissen.

Ich frage mich angesichts dieser beiden Beispiele, wieso eigentlich jede Veranstaltung ihren eigenen Idioten hat…

Euer Sig Nalruf

 

Jeden Tag erlebe ich es wieder und wieder. Eine zweispurige Richtungsfahrbahn verengt sich auf eine Spur, sei es wegen einer Baustelle oder einfach dauerhaft.

Die Mehrheit der Autofahrer scheint noch nie etwas vom Einfädeln im Reissverschlussverfahren gehört zu haben. Bereits mehrere hundert Meter vor der Verengung der Straße wird geblinkt und versucht, auf die weiterführende Spur zu wechseln. Manch einer bleibt sogar panisch stehen bis ihn jemand rein lässt. Offenbar hat man Angst, am Ende der Spur stehen zu bleiben und nicht mehr Wechseln zu können.

Dabei entstehen unnötige Staus. Die Rechtslage ist eindeutig geregelt. Die Fahrspur ist bis zum Ende auszunutzen. Es ist also richtig, bis an das Hindernis oder die Verengung der Straße heran zu fahren. An der Stelle der Fahrbahnverengung soll jedes Fahrzeug auf der Hauptspur jeweils ein Fahrzeug von der endenden Spur vorlassen. Das ist das sogenannte Reissverschlussverfahren.

Leider sind es nicht nur die Autofahrer der endenden Spur, die einen Fehler machen indem sie viel zu früh die Spur wechseln wollen. Manch ein Fahrer auf der Hauptspur hat ebenfalls noch nie etwas vom Einfädeln im Reissverschlussverfahren gehört und lässt einfach niemanden vor.

Mein Signalruf an dieser Stelle geht an die Verkehrspolitik:

Betreibt mehr Aufklärung zum Thema Einfädeln im Reissverschlussverfahren und wir werden weniger Staus haben!

Euer Sig Nalruf

Im Februar schrieb ich den Artikel "kein Applaus in der Kirche". Nun durfte ich erleben, dass es auch anders geht.

Bedingt durch die Einladung zu einer Konfirmation erlebte ich einen Gottesdienst, der gefühlt irgendwie anders war als jene Gottesdienste, die ich aus "meiner" Kirche kannte.

Es ging eigentlich schon damit los, dass die Kirche auf mich anders wirkte. Es war ein jüngerer Bau, vermutlich aus den 1970er Jahren. Alles wirkte offen, frei, hell und freundlich. In den alten Gemäuern der Kirche meines Ortes ist alles dunkel, historisch und irgendwie fast ein wenig unheimlich. Hier, in der jungen Kirche, war es fast ein wenig gemütlich und obwohl diese Kirche kleiner war als die alte Kirche, gab es hier gefühlt deutlich mehr Platz. Statt des großen mittelalterlichen Altars gab es hier einen schlichten tischähnlichen Altar, mit einer dicken Bibel und einem großen hübschen Blumengesteck geschmückt. Natürlich fehlten die großen Kerzen nicht.

Der Pastor verstand es, Jung und Alt gleichermaßen in den Gottesdienst mit einzubeziehen. Aus meiner Kirche kenne ich verschiedene Gesichter der Besucher. Den älteren ist der Gottesdienst oft zu modern und den jüngeren nicht modern genug, also zu konservativ. Hier in der jungen Kirche gab es solche Gesichter nicht. Alt und Jung waren ganz offensichtlich in den Gottesdienst eingebunden. Man hatte das Gefühl, allen ging es wie mir selbst. Sie fanden sich wieder in dem, was dort gesagt, gebetet und gesungen wurde.

In meiner Kirche habe ich das Gefühl, die Konfirmandinnin und Konfirmanden schließen erstmal temporär mit dem Thema Kirche ab sobald die Konfirmation beendet ist und sie nicht mehr zum Konfirmandenunterricht zu gehen brauchen. Hier in der jungen Kirche äüßerte sich ein Großteil dieser jungen Christen dahingehend, dass sie auch weiterhin sich regelmäßig aktiv für die Kirche engagieren möchten. Jeder Konfirmant hatte sein persönliches Glaubensbekenntnis zu Papier gebracht. Die Zitate, die der Pastor daraus vorlas, faszinierten die ganze Kirchengemeinde und zeigten deutlich, dass die Konfirmanden sich nicht nur aus Gründen der Pflicht mit dem Thema befasst hatten.

Der Pastor ging in seiner Predigt auf ganz aktuelle Probleme ein, wie Umweltverschmutzung durch Öl vor der Südküste der USA, Krieg in der Welt und gerade verstorbene Mitmenschen. Für jeden Anwesenden war irgendwie etwas dabei, was den Gottesdienst authentisch und nah machte.

Zum Schluss wurden spontan die Eltern der Konfirmanden nach vorn geholt. Sie sangen eine selbst komponierte Strophe des Liedes "Danke". Als sie fertig waren gab es ganz selbstverständlich einen lauten und herzlichen Applaus für diesen Vortrag.

In der Kirche darf also doch geklatscht werden!

Ich habe für mich mitgenommen, dass Kirche nicht gleich Kirche und Gottesdienst nicht gleich Gottesdienst ist. Auch nicht innerhalb der selben Religion.

Euer Sig Nalruf

Fast jeder, der einmal um Geld Roulette spielt macht sich Gedanken, wie man ausrechnen oder vorhersagen kann, welche Zahl oder zumindest welche der setzbaren Roulette-Chancen als nächstes erscheinen wird.

Beim Roulette fällt ein Chancenpaar am meisten auf: Die Farben. Der Roulette-Tisch, auch Tableau genannt) aber auch die Anzeigetafel macht deutlich, dass man darauf setzen kann, ob die nächste fallende Kugel ein Zahl der Farbe rot oder schwarz anzeigen wird. Das Chancenpaar schwarz-rot nennt man auch einfache Chance. Zu den Einfachen Chancen beim Roulette gehören außerdem noch die Paare Pair-Impair (geradee-ungerade) und Manque-Passe (1bis18 – 19-36).

Die Einfachen Chancen beim Roulete heißen nicht etwa so, weil es dort so einfach ist zu gewinnen. Sie verdanken ihren Namen der Gewinnmöglichkeit, dem einfachen Gewinn. Das bedeutet, bei erscheinen der gesetzten Chance gewinnt der Spieler genau soviel wie er eingesetzt hatte. Setzt man also 10 Euro und gewinnt, bekommt man 20 Euro, bestehend aus dem Einsatz plus 10 Euro Gewinn, zurück.

Aus dieser leicht zu verstehenden Roulette-Chance lässt sich schnell und einfach ein Roulette System ableiten und als Roulette Strategie spielen: Die Verdoppelung des Einsatzes im Verlustfall.

Diese Roulette Strategie ist sehr einfach. Man setzt auf rot oder schwarz. Erscheint die gesetzte Chance so ist der Angriff beendet. Man gewinnt also genau soviel wie man eingesetzt hatte. Verliert man aber, so setzt man im zweiten Satz dieses Roulette System genau doppelt soviel, wie man im ersten Satz gesetzt hatte.

Wird an dieser Stelle gewonnen, so hat man nach Abzug der Verluste am Ende genau soviel gewonnen, wie man im ersten Satz eingesetzt hatte. Verliert man nun aber erneut, so wird im dritten Satz dieser Roulette Strategie doppelt soviel eingesetzt wie im zweiten Satz. Bei Verlust wird im vierten Satz doppelt soviel gesetzt wie im dritten Satz dieses Roulette System usw.

Bei diesem Roulette System hat man nach jedem Treffer genau soviel Überschuss, wie man im ersten Satz gesetzt hat.

Dennoch ist diese Roulette Strategie nicht die Lizenz zum Geld drucken. Dafür gibt es zwei Gründe.

Der erste Grund ist

das natürliche Ende dieser Roulette Strategie,

das Ende des Spielkapitals. Jedes Spielkapital ist irgendwann einmal aufgebraucht, wenn man denn nur fortlaufend verliert. Bei diesem Roulette System jedoch kommt das Ende sehr schnell. Selbst wenn man den ersten Satz mit der kleinsten in Deutschland möglichen Größe von 50 Cent spielt (möglich an einigen Touch-Bet-Roulette-Automaten mit echtem Druckluftkessel), so setzt man im zweiten Satz 1 Euro, im dritten Satz 2 Euro, im vierten Satz 4 Euro, dann 8, 16, 32, 64, 128, 256, 512 und im 12. Satz schon 1.024 Euro ein.

Wer diese Roulette Strategie bis hierher spielen möchte benötigt immerhin ein Spielkapital von 2.047,50 Euro. Wohlgemerkt riskiert man dieses Geld, um bei einem Treffer gerade einmal 50 Cent Überschuss gewonnen zu haben.

Nun könnte man meinen, man müsse nur ausreichend bis unendlich viel Geld zur Verfügung haben, um irgendwann einmal im Überschuss zu landen.

Das würde grundsätzlich auch stimmen, denn irgendwann einmal muss ja die gesetzte Chance wieder erscheinen. Aus diesem Grund aber haben die Casinos dieser Roulette Strategie einen Riegel vorgeschoben.

Das unnatürliche Ende dieses Roulette System

 sind die Spielregeln, welche von den Casinos auferlegt wurden. Die Regeln besagen, dass jeder Roulette-Kessel ein sogenanntes Tisch-Limit hat – der erlaubte maximale Einsatz je Roulete-Chance. Bei einem Mindesteinsatz von 50 Cent dürfte das Maximum in der Regel bei 3.500 Euro liegen. Würden wir also das oben genannte Beispiel fortsetzen, so könnten wir noch den nächsten Satz in Höhe von 2.048,- Euro einsetzen. Verlieren wir dann erneut, wären schon 4.096,- Euro im nächsten Satz zu tätigen. Also schon mehr als die erlaubten 3.500 Euro.

Wer nun glaubt, er könne diese Grenzen überlisten indem er beispielsweise nicht sofort mit dem Angriff beginnt sondern erst einmal eine Serie abwartet und beispielsweise erst nach der vierten Erscheinung von rot in Folge beginnen auf schwarz zu setzen, der wird sein blaues Wunder erleben. Es sind schon Serien aufgetrten bei denen über 30 mal die selbe Farbe in Folge erschienen ist.

Also Finger weg von dieser Strategie!

Euer Sig Nalruf

Gewinnspiele

Wer sich fragt, was nachfolgende Texte für einen Sinn haben, der möge den Schluss dieser Seite lesen.

Probefahrt mit dem Auto seiner Träume 

Wer wünscht sich das nicht, eine Probefahrt mit dem Auto seiner Träume? Und dann ist es so weit, das Autohaus hat einen Termin frei, an dem der Wagen zu einer Testfahrt abgeholt werden kann. Zu erst wird jeder an einen Traum denken, denn da steht es nun, das Objekt der Begierde für Testfahrten und der Schlüssel liegt in der Hand, wie ein kostbarer Schatz.

Die Spannung steigt, wenn der Wagen aufgeschlossen wird, man sich hinter das Steuer setzt, und genau weiß, dass in wenigen Minuten die Testfahrt beginnt.

Der Sitz wird für die Probefahrt in die richtige Position gebracht, die Spiegel eingestellt und die Pedale kurz betätigt um ein wenig Gefühl dafür zu bekommen. Jetzt wird der Wagen gestartet, und vorsichtig setzt sich das Auto in Bewegung. Nun noch das Autoradio an und die Probefahrt beginnt.

Das Hochgefühl wechselt sich mit hoher Konzentration ab, denn dieser Traum soll noch lange dauern. Die ersten Kilometer sind gefahren, und man wünscht sich, dass man die nächsten Wochen noch weitere Testfahrten unternehmen kann. Doch jetzt ist es nur der Moment, in dem man ein wirklich schönes Auto probe fahren darf.

Zurück auf dem Hof des Autohauses, fühlt man sich so gut, dass der Blick schon nach einem neuen Objekt sucht, dass man probe fahren möchte. 

Die lang ersehnte Probefahrt 

Nach einem Spaziergang, der zufällig an einem Autohaus vorbei führte, ist der Entschluss gefasst, sofort am nächsten Tag mit dem Autohaus einen Termin für eine Probefahrt mit dem neuesten Modell zu vereinbaren.

Zuerst wird sich ein bisschen geziert, doch nach gutem Zureden, ist der Händler bereit, einer Testfahrt zuzustimmen. Ein Termin ist schnell gefunden, und die Vorfreude auf die Testfahrt ist groß.

In den Träumen wird dieser tolle Wagen bereits zur Probefahrt abgeholt, und fühlt sich gut an. Doch für eine Kaufentscheidung ist es viel zu früh, denn es war nur ein Traum. In der Realität lässt der Händler uns zum vereinbarten Termin das neue Modell probe fahren, und es fährt sich gut. Doch so richtig überzeugt das Modell noch nicht, und es werden noch weitere Testfahrten mit dem Händler vereinbart, um das Auto probe fahren zu können.

Zum nächsten Termin ist die Begeisterung etwas vermindert, denn das Ergebnis der Testfahrten wird erst nach vielen Kilometern auf unterschiedlichen Straßen gefällt. Um auch ganz sicher zu gehen, ob das Modell genau das ist, was man sich wünscht, schaut man während der Probefahrt genau auf so viele Details wie möglich. 

Eine Probefahrt mal anders 

Viele kennen es, ein Auto probe fahren, das ist relativ häufig der Fall. Aber es gibt auch Menschen, die davon träumen, eine Probefahrt mit einem Motorrad zu machen. Das ist nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen, wie eine Testfahrt mit einem Auto, denn um ein Motorrad probe fahren zu können, muss die Vorbereitung stimmen.

Bevor die Testfahrt mit dem Motorrad beginnen kann, sollte der Wetterbericht studiert werden, denn Testfahrten bei strömendem Regen können sehr gefährlich sein, und machen keinen Spaß. Jetzt spielt das Wetter aber mit, und der Probefahrt steht nichts mehr im Weg. Und dann ist da der Händler, der nicht nur nach dem Führerschein und der Erfahrung im Motorradfahren fragt, sondern auch darauf achtet, dass bei allen Testfahrten der Fahrer vernünftig ausgestattet ist. Dazu gehört die Lederkleidung, Handschuhe, vernünftiges Schuhwerk und vor allen Dingen ein guter Helm. Denn Motorrad fahren ist nicht ganz ungefährlich, und jeder Fahrer sollte das bedenken.

Richtig ausgestattet kann jetzt die Probefahrt mit dem Motorrad beginnen. Zuerst wird ganz vorsichtig gefahren, um ein Gefühl für die Maschine zu entwickeln. Die ersten Kurven werden nicht zu eng genommen, aber nach einigen Fahrkilometern, wird der Fahrer mutiger, und das Fahren macht ihm immer mehr Spaß.

Eine ganze besondere Probefahrt können Sie aber auch mit einem Oldtimer erleben. Mit einem solchen habe Sie zwar kein so freies Fahrgefühl, wie auf einem Motorrad, aber sie versinken in den weichen und bequemen alten Sitzen und spüren das Flair der Vergangenheit.

 

Sinn und Unsinn dieses Artikels

Es ist gar nicht lange her, da bekam ich eine Email von einem Textbroker. Man bat mir an, einen oder mehrere Texte zum Thema Probefahren zu schreiben. Dafür sollte ich einen netten Betrag bekommen, wenn ich den von mir geschriebenen Text auf meinem Webspace ins Web stellen würde und noch zwei Links dazu setzen würde.

Der Gedanke war schnell vorhanden: Den Text würde ich schnell schreiben lassen und dann hier hochladen. Schon kommt mir ein dreistelliger Betrag ins Haus geflattert.

Mein Texter hatte die Texte sehr schnell fertig. Nun erst las ich die genauen Bedingungen: Man sollte nicht nur den Text hochladen und zwei Links setzen. Geld würde es erst geben, wenn sich über die Links vier Personen beim Auftraggeber registriert hätten. Dazu kam dann noch der Hammer. Nur einer der beiden geforderten Links durfte eine Referrer-Kennung enthalten. Der andere nicht. Mathematisch betrachtet bedeutete das, dass nicht nur vier sondern acht Personen sich über meinen Text beim Auftraggeber registrieren müssten, bevor ich Geld bekommen würde.

Hier hörte der Spaß für mich auf und das Vertrauen auch.

Somit habe ich die Texte nun einfach ohne Link zum Auftraggeber veröffentlicht – wenn sie schon mal da sind sollen sie auch das Web erfreuen – den Auftraggeber aber nicht.

Euer Sig Nalruf

Gerade ist das neue und vermutlich letzte Album der Kultgruppe Scorpions in den Handel gekommen.

Sting in the tail

heißt es. Songs wie let´s rock, wave on rock, rockzone´s und spirit of rock machen deutlich, dass es in diesem Album richtig rocken soll. Die Hannoveraner Band will offenbar mit dem Abschiedswerk nochmal richtig zeigen, dass sie eine Rockband ist. Und falls irgendwer die Message noch nicht verstanden hat – auf der Rückseite des Covers steht nochmal ganz deutlich it rock´s.

Offenbar wollen die Scorpions mit einem starken Album einen deutlichen Schlussakord setzen und als Rocker in die Geschichte eingehen. Einige Mitglieder der Scorpions sind bereits über 60 Jahre alt. Sie wollen offenbar die Bühne voller Ruhm verlassen bevor sie auf der Bühne sterben oder eines Tages niemand mehr ihre Musik hören will.

Das düstere CD-Cover lässt an Friedhof denken, doch Grabgesang gibt es in dem Album nicht. Loreley sorgt dafür, dass auch die klassischen Balladen nicht fehlen.

The good die young lässt sogar etwas über das Thema Krieg nachdenken. Das Lied handelt von einem jungen Soldaten, der sich verpflichtet hat aber gar nicht weiß warum und wofür er kämpfen soll.

Sting in the tail ist wohl das letzte Studio-Album der Scorpions. Es unterstreicht den Anspruch der Scorpions, die einzige deutsche Band auf ganz großer internationaler Bühne zu sein.

 

Mann stelle sich einmal vor, ein Wohnhaus brennt.

Jemand setzt den Notruf ab. Die Feuerwehr kommt, rollt die Schläuche aus und fährt die Drehleiter aus und löscht – nicht.

Mit solch brisanter Situation müssen Hausbesitzer wohl künftig öfter rechnen. Zumindest dann wenn, wie derzeit der Trend voran schreitet, dass Gebäude mit einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet ist.

Ein Beispiel für diese Behauptung ist ein solches Feuer am 21. Februar 2010 in der Nähe von Leer. Dort war es zunächst zu einem kleinen Schwelbrand unter dem Dach eines Wohnhauses gekommen. Die Feuerwehr begann zunächst den Löschangriff, brach diesen aus Sicherheitsgründen aber schnell wieder ab.

Die Photovoltaikanlage lässt sich nicht vom Stromnetz abkuppeln. Jedes Modul produziert ständig bis zu 1.000 Volt. Über ein Kabel wird der Strom im oder am Gebäude zu einem Wechselrichter geleitet und in das öffentliche Netz eingespeist.

Bei jedem Haus und bei jeder Solaranlage oder Photovoltaikanlage laufen die Kabel an anderer Stelle. Und selbst wenn man die Verbindung an der Einspeisestelle kappt, produziert die Anlage weiterhin Strom. Durch direkten Kontakt oder durch Berührung mit Löschwasser besteht somit für die Feuerwehr Lebensgefahr.

Im genannten Beispielfall blieb der Feuerwehr keine andere Möglichkeit, als das Haus kontrolliert abbrennen zu lassen.

Die Solar-Industrie versucht derzeit eine Art Feuerwehr-Notschalter zu entwickeln, der die Anlage abschaltet.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis Gebäudeversicherungen die Existenz einer Solaranlage oder Photovoltaikanlage als Gefahrenerhöhung in der Gebäudeversicherung entdecken und dafür entsprechende Zuschläge erheben werden.

Mein Signalruf geht an alle Hausbesitzer, die eine Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage betreiben: Weist die örtliche Feuerwehr in Eure Anlage ein und übergebt ihr Pläne über den genauen Verlauf der Leitungen!

Euer Sig Nalruf

Heiligabend ist schon eine Weile her. Da mir dieses Thema jedoch schon zwei Jahre in Folge durch den Kopf gegangen ist, bringe ich es nun in Web, in der Hoffnung es kein drittes mal zu erleben oder aber eine Erklärung zu bekommen.

Warum darf man in der Kirche nicht klatschen?

Das ist die Frage, die mich bewegt.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die jede Woche in die Kirche gehen. Meinen Glauben an Gott habe ich dennoch. Und Heiligabend geht´s mit Frau und Kind in die Kirche zum Familiengottesdienst. So geschehen auch letzes und vorletztes und vorvorletztes Weihnachten und in den Jahren davor. Und immer war mein Eindruck identisch.

Der Gottesdienst beginnt gleich. Die Orgel erklingt und spielt ein erstes Lied. Es ist ein Weihnachtslied das jeder kennt. Alle finden es schön.

Die Orgel erstummt und der Pastor beginnt den Gottesdienst mit der Erklärung, dass die achtjährige Paula dieses Lied gespielt hat. Ich wundere mich und denke mir, wie talentiert und begabt dieses Kind ist. Toll, dass ein achtjähriges Kind schon so gut Orgel spielen kann! Vermutlich denken alle so wie ich, zumindest verraten das die Gesichter der Leute die ich von meinem Platz aus beobachten kann.

Auf jeder Bühne dieser Welt hätten die Zuhörer Applaudiert, einige vielleicht verhalten, andere wären möglicherweise sogar aufgestanden, um ihren Respekt und ihre Begeisterung zu bezeugen.

Wir waren hier jedoch in der Kirche. Niemand stand auf, keiner klatschte. Alles blieb stumm. Bis auf die Worte des Pastors blieb jede Anerkennung für dieses talentierte achtjährige Mädchen aus.

Zwanzig Minuten später. Die Vorkonfirmanden führen das Krippenspiel auf. Es ist eine eigene Interpretation der Weihnachtsgeschichte, sehr modern aber verständlich und irgendwie wachrüttelnd.

Die Jugendlichen machen ihre Sache gut. Vermutlich haben sie etliche Stunden ihrer Freizeit geopfert, um zu üben, was sie heute hier ein einziges mal für etwa 300 Kirchenbesucher vorspielen. Das Krippenspiel endet. Der Pastor bedankt sich. Wieder applaudiert niemand. Statt Begeisterung zu zeigen sind alle totenstill.

Darf man in der Kirche nicht klatschen?
Darf man nicht zeigen, dass man sich freut?
Mein Glaube sagt mir, dass Gott sich freut wenn er sieht, dass wir uns freuen.
Warum also dürfen wir in der Kirche unsere Freude nicht zeigen sondern schlucken sie herunter?

Ich habe keine Stelle gefunden, die uns verbietet, in der Kirche Freude zu zeigen. Ich habe aber auch gar nicht danach gesucht, denn ich will und kann mir nicht vorstellen, dass dem so ist.

Ich freue mich, wenn irgendwer diese Zeilen liest und eine Antwort darauf gibt.
Ich wünsche mir, dass am nächsten Heiligabend der Pastor die Gemeinde ermuntert, zu applaudieren, wenn jemand etwas gut gemacht hat. Und warum nicht sollen wir auch einmal für Gott applaudieren, wenn wir meinen, dass er etwas Gutes vollbracht hat?

Mein Signalruf lautet: Kirche öffne Dich und werde natürlicher!

Euer Sig Nalruf.

Das Drama von Winnenden ist vielen noch in Erinnerung. Ein Schüler hatte die Schule gestürmt und schwer bewaffnet Schlimmes angerichtet. Im Februar 2010 gab es erneut einen Fall wo ein Schüler einen Lehrer erstochen hat. In der Zwischenzeit gab es leider weitere vergleichbare Fälle.

Jedesmal nach einer solchen Tat schreien alle auf. Egal ob Politiker, Zeitungen oder Bürger – der Ruf nach mehr Sicherheit ertönt laut. Wenige Tage später spricht kaum noch jemand davon – bis zur nächsten Tat an einer Schule.

Es ist schwer, eine Schule vor solchen Taten zu schützen. Eventuell ist es sogar unmöglich. Selbst wenn es Zugangskontrollen wie an Flughäfen geben würde, potentielle Täter würden einen Weg finden, ihre Waffen in die Schulen zu bringen. Davon einmal abgesehen, lässt sich eine solche Kontrolle weder finanzieren noch praktizieren.

Bei den meisten der bisherigen solcher Taten in Schulen fällt eins auf: Es dauert zu lange bis die Polizei alarmiert wird. Der Grund ist naheliegend. Jüngere Kinder haben kein Handy, ältere Schüler und Lehrer haben ihr Handy im Unterricht ausgeschaltet und in der Tasche verstaut. Bis ein Handy aus der Tasche gekramt ist und dann eingeschaltet ist und auch noch ein Netz gefunden hat, vergeht wertvolle Zeit. Davon abgesehen ist schwer zu sagen, wie ein Täter reagiert wenn er bemerkt, dass jemand sein Telefon nutzen will, um die Polizei anzurufen. Vermutlich wird sich die Situation verschärfen und der Anrufer wird angegriffen.

Eine realistische und finanzierbare Lösung wäre eine halbautomatische Alarmierungseinrichtung. Dabei ist jeder Raum mit einem Überfall-Schalter ausgestattet. Ob der Schalter nun hinter einer dünnen, eindrückbaren Scheibe an der Wand ist, analog zu einem Feuermelder, oder ob er verdeckt unter dem Lehrertisch montiert ist, ähnlich wie ein Alarmtaster in einer Bank, sei dahingestellt.

Der Alarm müsste bei einer ständig besetzten Notrufleitstelle auflaufen, welche die Polizei alarmiert. Diese Vorgehensweise ist bei Banken und anderen sicherheitsintensiven Objekten schon heute gebräuchlich.

Da die meisten Schulen ohnehin schon mit einer Einbruchmeldeanlage ausgerüstet sind, ist die Investition überschaubar. Die meisten solcher Alarmanlagen sind mit einem Überfall-Taster und einem Wählgerät erweiterbar. Die einmalige Investition wird im vierstelligen Bereich liegen. Die Folgekosten für Wartung und Aufschaltung dürften sich monatlich im niedrig zweistelligen Bereich belaufen.

Eine Fortsetzung dieser Idee wäre ein sogenannter Tot-Mann-Warner.
Der Lehrer meldet sich mit einem Chip im Klassenraum an. Von diesem Moment an muss er in vorgegebenen Zeitabständen (meist etwa 5 Minuten) einmal durch Knopfdruck bestätigen, dass alles in Ordnung ist. Bleibt eine Bestätigung aus, wird Alarm ausgelöst.

Mein Signalruf lautet: Überfall-Taster an Schulen – eine Investition in die Sicherheit unserer Kinder.

Euer Sig Nalruf